Räume

Aussenansicht Kita

Unsere Kita ist seit 50 Jahren in der alten Dorfschule untergebracht. Mehrere Erweiterungen und Umbauten haben Platz geschaffen für 7 farbliche Gruppen. Davon sind 3 Farben für Kinder von 0 – 3 Jahren vorgehalten und 4 Farben den Elementarkindern zugeordnet.

Aufgrund des alten Gebäudes verteilen sich unsere Räume auf zwei Etagen. Jeder Raum hat seinen eigenen Themenschwerpunkt. Seit 2020 beschäftigen wir uns mit der Thematik der offenen Arbeit, um den Kindern die Möglichkeiten zu geben, selber zu entscheiden womit sie sich beschäftigen und zu welchem Zeitpunkt. Wir möchten nach Hüther die Kinder einladen, inspirieren und begeistern. Das Kind als Konstrukteur seiner Welt zu sehen und zu begleiten sehen wir als unsere Aufgabe.

Die offene Arbeit in der Kita bietet Kindern vielfältige Möglichkeiten, ihre Interessen selbstbestimmt zu entdecken und ihre individuellen Fähigkeiten zu entfalten. Ein zentraler Bestandteil dieses Konzepts ist das Atelier als kreativer Bildungsraum.

Im Atelier stehen den Kindern unterschiedliche Materialien wie Farben, Knete, Papier, Naturmaterialien und Werkzeuge frei zur Verfügung. Sie entscheiden selbst, womit, wie lange und mit wem sie arbeiten möchten und entwickeln dabei ihre Konzentrationsfähigkeit durch vertieftes, ausdauerndes Arbeiten.

Der Bildungsbereich „Gestalten, Darstellen, Musik und Medien“ wird hier besonders angesprochen. Kinder lernen verschiedene Ausdrucksformen kennen und setzen eigene Ideen kreativ um.

Ziele sind:

  • Förderung von Kreativität und Fantasie
  • Entwicklung der Feinmotorik
  • Stärkung von Selbstständigkeit und Entscheidungsfähigkeit
  • Aufbau von Konzentration und Ausdauer

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Prozesse unterstützend und schaffen eine Umgebung, die konzentriertes Arbeiten ermöglicht.

Der Bauraum bietet Raum zum Konstruieren, Experimentieren und kreativen Gestalten. Kinder entwickeln eigene Bauideen und setzen diese selbstständig um. Dabei benötigen sie Konzentration, Ausdauer und Problemlösefähigkeit.

Hier werden insbesondere die Bildungsbereiche Mathematik, Naturwissenschaft und Technik sowie soziales Lernen angesprochen. Kinder sammeln erste Erfahrungen mit Statik, Mengen, Formen und Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen.

Ziele sind:

  • Förderung des räumlichen Denkens
  • Entwicklung von Problemlösestrategien
  • Stärkung sozialer Kompetenzen (Kooperation, Absprachen)
  • Arbeiten nach Plan
  • Ausbau von Konzentration und Durchhaltevermögen

Pädagogische Fachkräfte setzen Impulse und unterstützen die Kinder darin, ihre Bauprozesse konzentriert zu verfolgen.

Im Rollenspielraum setzen sich Kinder mit Alltagssituationen und Fantasiewelten auseinander. Sie schlüpfen in verschiedene Rollen und drücken Gefühle und Erlebnisse aus. Dabei vertiefen sie sich häufig über längere Zeit in ihr Spiel und stärken so ihre Konzentrationsfähigkeit.

Zentrale Bildungsbereiche sind Sprache und Kommunikation sowie soziale und emotionale Entwicklung.

Ziele sind:

  • Förderung der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit
  • Entwicklung von Empathie und Perspektivübernahme
  • Erlernen sozialer Regeln und Konfliktlösungen
  • Stärkung der Konzentration im Spielverlauf

Pädagogische Fachkräfte begleiten das Spiel und unterstützen längere, vertiefte Spielprozesse.

Die Kinderbücherei ist ein ruhiger und geschützter Bildungsraum innerhalb der offenen Arbeit, der den Kindern vielfältige Möglichkeiten bietet, sich mit Büchern, Geschichten und Sprache auseinanderzusetzen. Sie lädt zum Ankommen, Zurückziehen, Entspannen und konzentrierten Beschäftigen ein.

Den Kindern stehen altersgerechte Bilderbücher, Sachbücher und Geschichten zur freien Verfügung. Sie entscheiden selbst, ob sie allein lesen, sich Bücher anschauen oder gemeinsam mit anderen Kindern und pädagogischen Fachkräften in Geschichten eintauchen möchten. Dabei entwickeln sie ihre Konzentrationsfähigkeit, indem sie sich über einen längeren Zeitraum auf Inhalte, Bilder und Erzählungen einlassen.

Die Kinderbücherei spricht insbesondere die Bildungsbereiche Sprache und Kommunikation, Medienbildung, soziale und emotionale Entwicklung sowie kulturelle Bildung an. Beim Betrachten und Vorlesen von Büchern erweitern die Kinder ihren Wortschatz, fördern ihr Sprachverständnis und entwickeln Fantasie sowie Vorstellungskraft.

Ziele sind:

  • Förderung der sprachlichen Entwicklung und des Wortschatzes
  • Entwicklung von Zuhörfähigkeit und Erzählkompetenz
  • Anregung von Fantasie und Vorstellungsvermögen
  • Schaffung von Rückzugs- und Ruhephasen
  • Stärkung von Konzentration und Ausdauer beim Zuhören und Betrachten

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder unterstützend, lesen vor, greifen Interessen auf und schaffen eine ruhige, gemütliche Atmosphäre, die konzentriertes Zuhören und eigenständiges Entdecken ermöglicht.

Das Kinderrestaurant ist in der offenen Arbeit nicht nur ein Ort für Mahlzeiten, sondern zugleich ein vielseitig nutzbarer Bildungsraum. Als Multifunktionsraum bietet es den Kindern neben dem Essen auch Möglichkeiten für Tischspiele, Wahrnehmungsangebote und kleine Experimente.

Während der Mahlzeiten entscheiden die Kinder selbst, wann sie essen, wie viel sie sich nehmen und mit wem sie am Tisch sitzen möchten. Dabei lernen sie, auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und Verantwortung zu übernehmen. Rituale und eine ruhige Atmosphäre unterstützen die Kinder darin, sich auf das Essen und das Miteinander zu konzentrieren.

Außerhalb der Essenszeiten wird der Raum für unterschiedliche Bildungsangebote genutzt. Bei Tischspielen trainieren die Kinder Regelverständnis, soziale Kompetenzen sowie Konzentration und Ausdauer. Wahrnehmungsangebote sprechen die Sinne an und fördern Aufmerksamkeit und differenzierte Wahrnehmung. Bei Experimenten sammeln die Kinder erste Erfahrungen im Bereich Naturwissenschaft und entdecken Zusammenhänge durch eigenes Ausprobieren.

Der Raum spricht insbesondere die Bildungsbereiche soziale und emotionale Entwicklung, Sprache und Kommunikation, Gesundheit, Mathematik sowie Naturwissenschaft und Technik an.

Ziele sind:

  • Förderung von Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen
  • Stärkung sozialer Fähigkeiten und Kommunikation
  • Entwicklung von Regelverständnis und Problemlösekompetenz
  • Förderung der Sinneswahrnehmung und Neugier
  • Ausbau von Konzentration und Aufmerksamkeit in verschiedenen Alltagssituationen

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder unterstützend, achten auf eine angenehme Atmosphäre und schaffen abwechslungsreiche Angebote, die sowohl gemeinsames Lernen als auch konzentriertes Arbeiten ermöglichen.

Der Krippenraum ist ein zentraler Ort für die jüngsten Kinder, der Sicherheit, Geborgenheit und Orientierung bietet. In der offenen Arbeit bildet er eine verlässliche Basis, von der aus die Kinder ihre Umwelt erkunden können. Feste Bezugspersonen und wiederkehrende Rituale unterstützen insbesondere das Ankommen und schaffen Vertrauen.

Im Alltag des Krippenraums stehen vielfältige Erfahrungen im Mittelpunkt: Beim Spielen, Bauen und Lesen entdecken die Kinder ihre Umwelt auf eigene Weise. Sie wählen selbst Materialien und Aktivitäten aus und bestimmen ihr eigenes Tempo. Durch wiederholte Handlungen und vertraute Abläufe entwickeln sie erste Formen von Konzentration, indem sie sich zunehmend länger auf Tätigkeiten einlassen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bindung. Eine stabile Beziehung zu den pädagogischen Fachkräften bildet die Grundlage für alle Bildungsprozesse. Nur wenn sich Kinder sicher und geborgen fühlen, können sie ihre Umwelt aktiv erkunden und sich konzentriert mit neuen Erfahrungen auseinandersetzen.

Der Krippenraum spricht insbesondere die Bildungsbereiche soziale und emotionale Entwicklung, Sprache und Kommunikation, Wahrnehmung, Bewegung sowie erste mathematische und naturwissenschaftliche Erfahrungen an.

Ziele sind:

  • Aufbau sicherer Bindungen und emotionaler Sicherheit
  • Förderung von Sprache und Kommunikation
  • Entwicklung erster Spiel- und Lernformen
  • Stärkung von Selbstständigkeit und Neugier
  • Anbahnung von Konzentration und Aufmerksamkeit im Alltag

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder sensibel, geben Halt und Orientierung und schaffen eine ruhige, anregende Umgebung.

Der Krippenbewegungsraum bietet den jüngsten Kindern vielfältige Möglichkeiten, ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben und ihre Umwelt aktiv zu entdecken. Der Bewegungsraum stellt dabei einen wichtigen Bildungsbereich dar, in dem Kinder grundlegende motorische Erfahrungen sammeln können.

Mit altersgerechten Materialien wie Matten, Kissen, Kletterelementen, Rutschen oder Fahrzeugen haben die Kinder die Möglichkeit, ihren Körper zu erproben und eigene Bewegungsabläufe zu entwickeln. Dabei entscheiden sie selbst über Tempo, Intensität und Dauer ihrer Aktivität.

Der Bewegungsraum spricht insbesondere die Bildungsbereiche Körper, Bewegung und Gesundheit sowie Wahrnehmung und motorische Entwicklung an. Durch wiederholte Bewegungsabläufe entwickeln die Kinder ein Gefühl für ihren Körper und stärken gleichzeitig ihre Konzentration, indem sie sich auf einzelne Bewegungen und Handlungen fokussieren.

Ziele sind:

  • Förderung der Grobmotorik und Körperkoordination
  • Entwicklung von Körperwahrnehmung und Gleichgewicht
  • Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstständigkeit
  • Anbahnung von Konzentration und Ausdauer durch Bewegung

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder aufmerksam, geben Sicherheit und schaffen eine vorbereitete Umgebung, die sowohl freie Bewegung als auch ruhige, konzentrierte Aktivitätsphasen ermöglicht.

Das Krippen-Atelier ist ein geschützter Bildungsraum, in dem Kinder mit unterschiedlichen Materialien experimentieren und ihre Umwelt mit allen Sinnen entdecken können.

Den Kindern stehen altersgerechte Materialien wie Fingerfarben, Papier, Knete, Naturmaterialien oder einfache Werkzeuge zur Verfügung. Dabei entscheiden sie selbst, womit und wie lange sie sich beschäftigen. Durch das eigenständige Ausprobieren entstehen erste kreative Prozesse, bei denen die Kinder ihre Konzentration entwickeln, indem sie sich auf eine Tätigkeit einlassen und diese vertiefen.

Das Krippen-Atelier spricht insbesondere die Bildungsbereiche Gestalten, Darstellen und Musik, Wahrnehmung sowie Feinmotorik an. Die Kinder sammeln sinnliche Erfahrungen, entdecken Farben und Formen und entwickeln erste Ausdrucksmöglichkeiten.

Ziele sind:

  • Förderung der Sinneswahrnehmung
  • Entwicklung der Feinmotorik
  • Anbahnung kreativer Ausdrucksformen
  • Stärkung von Selbstständigkeit und Neugier
  • Aufbau von Konzentration und Aufmerksamkeit

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder sensibel, geben Impulse und schaffen eine ruhige, vorbereitete Umgebung, die konzentriertes Ausprobieren ermöglicht.

Die Turnhalle ist ein wichtiger Bewegungs- und Erfahrungsraum in der offenen Arbeit, der den Kindern vielfältige Möglichkeiten bietet, ihren natürlichen Bewegungsdrang auszuleben und ihren Körper aktiv zu erfahren.

Mit unterschiedlichen Materialien wie Kletterelementen, Matten, Bänken, Bällen oder Bewegungslandschaften können die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten erproben und weiterentwickeln. Sie entscheiden selbst, welche Angebote sie nutzen und wie intensiv sie sich bewegen möchten.

Die Turnhalle spricht insbesondere die Bildungsbereiche Körper, Bewegung und Gesundheit, Wahrnehmung sowie soziale und emotionale Entwicklung an. Durch gezielte Bewegungsabläufe, Spiele und Übungen wird nicht nur die Grobmotorik gefördert, sondern auch die Konzentration, da die Kinder lernen, Bewegungen bewusst zu steuern, Regeln einzuhalten und ihre Aufmerksamkeit auf bestimmte Abläufe zu richten.

Auch Bewegungsangebote mit klaren Strukturen, wie Spiele oder Parcours, unterstützen die Kinder dabei, sich über einen längeren Zeitraum zu fokussieren und ihre Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit zu stärken. Gleichzeitig sammeln sie wichtige Erfahrungen im sozialen Miteinander, wie Rücksichtnahme, Kooperation und Fairness.

Ziele sind:

  • Förderung der Grobmotorik, Koordination und Körperwahrnehmung
  • Stärkung von Selbstvertrauen und Bewegungsfreude
  • Entwicklung sozialer Kompetenzen und Regelverständnis
  • Förderung von Ausdauer und körperlicher Belastbarkeit
  • Aufbau von Konzentration und Aufmerksamkeit in Bewegungsabläufen

Pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder unterstützend, geben Impulse und sorgen für eine sichere sowie anregende Umgebung. Sie achten darauf, dass sowohl freie Bewegungsphasen als auch angeleitete, konzentrierte Aktivitäten möglich sind.